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Blechkalkulation, die beschleunigt – nicht ersetzt

18. September 2025
Kalkulieren Sie noch in Excel?

steelit liest Ihre STEP-, DXF- oder DWG-Datei und kalkuliert das Teil mit Ihren eigenen Maschinensätzen.

So funktioniert es →
Geschrieben vom figureit Team

In der Blechbearbeitung zählt jede Minute, und jedes Detail. Wer täglich Blechteile kalkuliert, weiss: Kalkulation ist nicht nur eine Frage von Zahlen. Sie ist ein komplexer Prozess, der technisches Fachwissen, praktische Erfahrung und oft auch etwas Bauchgefühl verlangt. Bei komplexen Baugruppen oder besonderen Kundenanforderungen stösst Automatisierung schnell an ihre Grenzen. Deshalb verfolgt steelit, unsere Kalkulationssoftware für die Stahl- und Blechbearbeitung, einen anderen Ansatz: Es ersetzt keine Fachleute, es stärkt sie.

Fachwissen bleibt in der Blechkalkulation unverzichtbar

Viele Fachleute kalkulieren Angebote noch von Hand oder in Excel. Nicht weil das effizient wäre, sondern weil es bisher keine besseren Blechkostenrechner gab. Die Kalkulation in der Blechbearbeitung umfasst weit mehr als Materialkosten und Maschinenzeit. Sie müssen Fragen beantworten wie:

  • Lässt sich dieses Teil überhaupt fertigen?
  • Welche Biegereihenfolge ist die richtige?
  • Wie aufwendig sind die Schweiss- oder Montageschritte?
  • Welche Toleranzen sind kritisch?

Das sind keine Fragen, die Software mit einem einfachen Algorithmus beantworten kann. Sie verlangen Erfahrung, technisches Urteilsvermögen und ein genaues Verständnis dessen, was Ihr Betrieb kann. Und genau hier kommt menschliches Fachwissen ins Spiel.

Wie kalkuliere ich die Kosten in der Blechbearbeitung?

Um die Kosten in der Blechbearbeitung zu kalkulieren, addieren Sie Material, Maschinenzeit für Schneiden und Abkanten, Folgearbeitsgänge, Rüsten, Gemeinkosten und Marge. Jeder dieser Posten hängt vom Teil selbst ab: von Material und Blechdicke, Schnittlänge, Anzahl der Abkantungen, Toleranzen und Montageaufwand. Eine vollständige Kalkulation umfasst diese Elemente:

  • Material: Blechgewicht aus Abmessungen und Dicke, plus Verschnitt, zum aktuellen Materialpreis
  • Schneiden: Schnittlänge und Anzahl der Einstiche, umgerechnet in Maschinenzeit zu Ihrem Maschinenstundensatz
  • Abkanten: Anzahl der Abkantungen und Rüstvorgänge an der Abkantpresse
  • Folgearbeitsgänge: Schweissen, Entgraten, Gewindeschneiden, Pulverbeschichten oder andere Oberflächen
  • Montage: das Fügen von Teilen zu einer geschweissten oder verschraubten Baugruppe
  • Rüsten und Handling: verteilt auf die Losgrösse
  • Gemeinkosten und Marge: auf die direkten Kosten aufgeschlagen

Viele Betriebe rechnen das noch in Excel. Für ein einzelnes Teil funktioniert das, aber jeder Wert muss von der Zeichnung abgelesen und von Hand eingetippt werden, und das Ergebnis hängt davon ab, wer die Tabelle ausfüllt. Bei einer Anfrage mit Dutzenden Teilen heisst das: stundenlange Dateneingabe, bevor sich überhaupt jemand die Teile ansieht, die wirklich Urteilsvermögen brauchen.

Ein Blechkostenrechner wie steelit nimmt dem Kalkulator diese Routinearbeit ab. steelit ist Kalkulationssoftware für die Blechbearbeitung, die 3D-CAD-Dateien wie STEP liest und aus der Geometrie ein Angebot erstellt, mit Ihren eigenen Maschinenstundensätzen und Materialpreisen. Rund 90 % der Eingaben für ein Angebot kommen direkt aus der Datei. Sie starten also in Minuten statt Stunden mit einer vollständigen Kalkulation, statt mit einer leeren Tabelle.

Welche Kalkulationsmethode ist am verbreitetsten?

In der Fertigung am verbreitetsten ist die Zuschlagskalkulation: Sie berechnen die direkten Kosten für Material und Maschinenzeit und schlagen Gemeinkosten und Marge auf. Geändert hat sich, wo diese Rechnung läuft. Immer mehr Betriebe nutzen spezialisierte Kalkulationswerkzeuge statt Tabellen, denn ein Werkzeug wendet auf jedes Angebot dieselben Sätze und Regeln an, hält die Preise über alle Kalkulatoren hinweg einheitlich und beantwortet eine Anfrage in Minuten statt Tagen.

Was steelit als Blechkostenrechner kann – und was nicht

steelit wurde nicht gebaut, um erfahrene Kalkulatoren zu ersetzen. Das wäre auch gar nicht möglich. Je komplexer ein Teil oder eine Baugruppe ist, desto wertvoller wird Ihr Fachwissen.

Was steelit kann: Ihren Kalkulationsprozess in der Blechbearbeitung straffen, ohne Abstriche bei Genauigkeit oder Qualität.

So hilft es Ihnen:

  • Kalkuliert einfache Teile automatisch und präzise
  • Standardisiert und automatisiert Routineabläufe
  • Erspart repetitive Aufgaben wie manuelle Dateneingabe
  • Reduziert Fehler durch einheitliche, regelbasierte Logik
  • Unterstützt Machbarkeits- und Plausibilitätsprüfungen mit hinterlegten Regelwerken

Weil steelit die Routinearbeit übernimmt, haben Sie den Kopf frei für das, was wirklich zählt: komplexe Baugruppen prüfen, Fertigungsstrategien verfeinern und Kunden beraten.

«Die Art, wie steelit Blechteile kalkuliert, hat uns überzeugt. Das Tool berechnet Preise einfach und effizient.»
Mario WolfingerMario Wolfinger
Geschäftsleitung, Verkauf/Einkauf, BBlech AG
Zur Fallstudie →

Ein Ablauf von CPQ über Nesting bis zur Laserkalkulation

Ein Teilepreis ist selten der ganze Auftrag. Ein konfiguriertes Produkt braucht einen Preis pro Variante, die Anordnung auf der Tafel entscheidet, wie viel Material Sie tatsächlich bezahlen, und die Laserzeit muss zu Ihrem eigenen Satz kalkuliert werden. steelit deckt auch diese Schritte ab:

  • Wenn ein Kunde ein konfiguriertes Produkt statt eines Einzelteils anfragt, wollen Sie die Kalkulation nicht für jede Variante neu aufbauen. Dafür gibt es CPQ-Software für die Fertigung: Die Konfiguration bestimmt den Preis, und der Preis wird zum Angebot.
  • Material ist meist der grösste Posten in einem Blechangebot, und wie viel davon Sie verbrauchen, hängt davon ab, wie die Teile auf der Tafel liegen. Mit Nesting-Software kalkulieren Sie den echten Materialverbrauch und Verschnitt statt eines pauschalen Zuschlags.
  • Die Laserzeit ist der andere grosse Posten. Die Laserkalkulation macht aus Schnittlänge, Einstichen und Blechdicke Maschinenminuten zu Ihrem eigenen Stundensatz, sodass der Preis die Maschine abbildet, die das Teil tatsächlich schneidet.

Nichts davon muss Ihr ERP ersetzen. Wenn Sie eines im Einsatz haben, verbindet sich steelit über eine optionale ERP-Anbindung damit, sodass kalkulierte Positionen nicht doppelt erfasst werden müssen.

Schnelligkeit ohne Qualitätsverlust, jenseits der Excel-Vorlage

Schnelligkeit ist im heutigen Markt entscheidend. Kunden erwarten Angebote innerhalb von Stunden, nicht Tagen. Eine klassische Excel-Vorlage für die Blechkalkulation reicht dafür oft nicht aus. Bei grossen Anfragen mit Dutzenden Positionen ist das ohne digitale Unterstützung kaum zu schaffen.

steelit hilft Ihnen, schnell verlässliche Angebote zu erstellen. Es verarbeitet Geometriedaten automatisch, wendet hinterlegte Regeln an und greift auf integrierte Materialdatenbanken zu. Auf dieser Grundlage können Sie Angebote schnell verfeinern und fertigstellen, auch bei komplexen Projekten.

Mensch + Maschine, nicht Mensch vs. Maschine, in der Blechkalkulation

Die Blechkalkulation lässt sich nicht vollständig automatisieren, und das ist gut so. Es geht nicht nur um Zahlen. Es geht um technische Machbarkeit, Prozesswissen und kundenspezifische Anforderungen.

steelit nimmt Ihnen nicht die Arbeit weg, sondern die zeitraubenden Aufgaben ab. So bleibt mehr Zeit, Ihr Fachwissen einzusetzen, fundierte Entscheidungen zu treffen und hochwertige Angebote schneller zu liefern.

Möchten Sie sehen, wie steelit Ihre Kalkulation beschleunigt, ohne Abstriche bei der Qualität?

Sprechen wir darüber. Wir zeigen Ihnen, wie Mensch und Software gemeinsam mehr erreichen.

FAQ zum Blechkostenrechner

Was kostet die Blechbearbeitung?

Einen pauschalen Preis für die Blechbearbeitung gibt es nicht, denn die Kosten hängen vom Teil ab. Die wichtigsten Kostentreiber sind Material, Schnittlänge, Anzahl der Abkantungen, Toleranzen, Montageaufwand und Stückzahl. Zwei gleich grosse Teile können deshalb sehr unterschiedlich kosten. steelit liest die ersten drei, also Material, Schnittlänge und Abkantungen, direkt aus der CAD-Datei.

Wie wirkt sich der Anschaffungspreis einer Blechmaschine auf den Teilepreis aus?

Der Anschaffungspreis ist das, was Sie für die Maschine selbst bezahlen, und er fliesst in jedes Teil ein, das die Maschine fertigt. Zusammen mit Energie, Wartung, Fläche und Personalkosten ergibt er einen Maschinenstundensatz. Dieser Stundensatz multipliziert mit der Taktzeit eines Teils ergibt dessen Maschinenkosten. Deshalb kostet dasselbe Teil in verschiedenen Betrieben unterschiedlich viel, und deshalb rechnet steelit mit Ihren eigenen Stundensätzen.

Reicht eine Excel-Vorlage für genaue Blechangebote?

Eine Excel-Vorlage funktioniert, solange die Teilezahl klein bleibt und die Person, die sie gebaut hat, noch da ist. Sobald Anfragen Dutzende Positionen umfassen oder der Ersteller der Vorlage das Unternehmen verlässt, hängt jedes Angebot davon ab, wer es ausfüllt. Software wendet auf jedes Angebot dieselben Sätze und Regeln an, egal wer kalkuliert.

Was ist ein Blechkostenrechner, und worin unterscheidet er sich von Angebotssoftware?

Ein Blechkostenrechner ermittelt, was die Fertigung eines Teils kostet: Material, Maschinenzeit und Bearbeitungsschritte. Angebotssoftware geht einen Schritt weiter und macht aus diesen Kosten ein Kundenangebot, mit Marge, Mengenstaffeln und einem Dokument, das Sie versenden können. steelit kann beides: Es kalkuliert das Teil aus der CAD-Datei und erstellt das Angebot im selben Schritt.

Lesen hilft.
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